Trendscouting: Streetstyle in Pyjamas

 

Wenn uns früh Morgens der Wecker einen leichten Stich in unseren Ohren verspüren lässt, ist Selbstdisziplin gefragt. Zu früher Stund' tippt man unbeholfen noch ein, zwei Mal auf den Snoozer bis man vom schlechten Gewissen geplagt, endgültig den ersten Fuß aus dem noch warmen Bett auf den frostigen Boden setzt. Der Kampf kann beginnen! Nach einem noch etwas wackligen Gang zum Schrank, kommt man auf die glorreiche Idee, den Pyjama anzulassen und sich so auf die Straßen zu schleppen, um möglichst wenig Anstrengung zu verspüren, die ungewollt vom Zusammenstellen des Outfits ausgelöst werden würde.

 

Doch die gesellschaftlichen Normen schreiben doch vor, sich passend zu den täglichen Anlässen zu kleiden..oder nicht?

 

Diese Einstellung widerlegen jetzt die großen Modehäuser wie Gucci, Alexander Wang und C.O., denn diese schicken ihre Models mit Satin-Pyjamas auf den Laufsteg. In den Zweiteilern lässt es sich nicht nur zuhause gemütlich leben. Weite Hemden und dazu passende Hosen erregen auf der Straße mit Sicherheit Aufmerksamkeit. Etro macht es vor - Spitzen-Lingerie unter dem leicht aufgeknöpften Hemd und dazu eine kurze Jeans- oder Lederjacke. Schicke Heels oder Sneakers - und der Tag kann beginnen.

 

Achtung: um Verwechslungsgefahr mit einer Presswurst zu vermeiden, lieber einen weiten Anzug/Zweiteiler wählen! Je mehr Spielraum Beine und C.O haben, desto eher wird der Trend "Pyjama" umgesetzt. So kann man sich von dem mulmige Gefühl, sich vor dem Pizzaboten im Pyjama, hinter der Türe kauernd verstecken zu müssen, ohne schlechtes Gewissen verabschieden!

Ich habe mich dem Trend "Pyjama-Dressing" gewidmet und muss zugeben, dass dieser Trend meiner Vorliebe zu (wie es viele meiner Freunde an mir nennen) "Umstandsmode" sehr zugute kommt. 

 

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